Albion Schattenträumer

Selbst, oder besser gerade, für einen Elfen wirkt Albion exotisch: mit über 2 Schritt auf der einen Seite sehr hoch gewachsen, auf der anderen Seite jedoch selbst für einen Elfen sehr schmal und zart gebaut, dazu eine offensichtliche Vorliebe für Schwarze Kleidung - Stulpenstiefel, Hose und Hemd aus weichen Wildleder und der Kapuzenüberwurf aus regenfestem Bausch - alles gänzlich elfenuntypisch schwarz eingefärbt; so wirkt die Gestalt eher wie ein dunkler ausgemergelter Schatten oder ein Boronsgerippe.

Das Gesicht des Elfen ist wie bei so vielen seines Volkes ebenmäßig und edel geschnitten, jedoch wirken seine Züge weniger katzenhaft als bei vielen seiner Artgenossen. Auch die Augen erstrahlen nicht wie leuchtende, gesättigten Edelsteine, sondern sind von einer hellen Bernsteinfarbe, die sich zu den Pupillen hin ein wenig verdunkelt - fast immer scheint eine tiefe Trauer in diesen Augen zu liegen, selbst wenn die, schöngeschwungenen doch blassen, Lippen lächeln mögen. Unter diesen Augen sind, ebenfalls elfenuntypisch, dunkle Schatten zu sehen, ganz als hätte er zu wenig geschlafen - geradezu ein Spiegelbild der tiefschwarzen Augenbrauen. Der Rest des alterslosen Gesichtes zeichnet sich vor allem durch seine sehr helle, ja bleiche, Hautfarbe aus, noch hervorgehoben durch die pechschwarzen langen Haare, die im Sonnenlicht einen leicht bläulichen Schimmer annehmen und ihm frei über die Schultern fallen. Einziger Schmuck, den er trägt, ist eine schwarze, nicht sonderlich große Feder, die an der linken Schädelseite in die Haare eingeflochten ist. Bleich wie sein Gesicht sind auch die langen schlanken Hände und das Stückchen seiner Brust, das durch den Halsausschnitt des Hemdes hindurchschimmert. Alles in allem gibt dieser Elf ein geradezu herausragend aussehendes Bild entrückter, todesnaher Attraktivität - ganz wie ein Kehrbild der lichten Elfen aus den alten Geschichten - unheimlich und doch zugleich überaus anziehend.

Die Stimme des Elfen klingt hingegen voll, warm und stets freundlich, dabei spricht er das Garethi fließend und so gut wie akzentfrei, nur ein Hauch des typischen Singsangs schwingt in seinen Worten mit.

Auch die Bewaffnung ist elfenuntypisch, denn sie ist schlicht nicht vorhanden, nicht einmal einer der so oft besungenen Bögen, lediglich ein schlichtes Jagdmesser steckt in einer Stiefelscheide - den einfachen, fast mannshohen Wanderstab aus Wurzelholz kann man schließlich nicht als Waffe werten. Um seine Hüfte liegt ein schlichter Gürtel aus geflochtenen schwarzen Lederschnüren. Dieser hält eine Gürteltasche, in der der Elf seine wenigen wertvollen Habseligkeiten mit sich führt. Das absolute Prunkstück bildet hier eine Art Hirtenflöte, doch sind die einzelnen Flötenrohre noch mit diversen Fingerlöchern versehen; vor allem aber ist das Musikinstrument aus purem Silber gearbeitet und mit verschlungenen Schriftzeichen verziert, die der Kundige als Asdharia-Zeichen identifizieren kann. Schließlich gibt es noch Wasserschleuch und Brotbeutel, die ihm an einfachen Lederriemen hinten von der Schulter hängen.


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!